FREIWILLIGES SOZIALES JAHR

Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an der Apollonia-von-Wiedebach-Schule bietet jungen Menschen die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen im schulischen Alltag zu sammeln. Ob im Unterricht, bei Projekten oder in der Betreuung – FSJlerinnen und FSJler unterstützen unser Team tatkräftig und bekommen gleichzeitig spannende Einblicke in den Schulbetrieb.

Wie bereichernd und abwechslungsreich diese Zeit sein kann, zeigen die Erfahrungsberichte ehemaliger FSJler, die hier ihre Eindrücke und Erlebnisse teilen.

Nähere Informationen findest du hier.

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Seit Beginn des Schuljahres 2025/26 absolviere ich mein freiwilliges soziales Jahr Pädagogik an der Apollonia-von-Wiedebach-Schule. Da die Schule im vergangenen Jahr leider keine Bewerberinnen oder Bewerber für das FSJ hatte, begegnete man mir von Anfang an sehr aufgeschlossen und war sehr froh, wieder eine Freiwillige im Haus zu haben.

Gleich am ersten Tag nach den Ferien wurde ich von den Lehrkräften eingebunden, und bereits in der zweiten Woche durfte ich eine 6. Klasse für eine Woche ins Schwimmlager begleiten. Auch durch die Arbeit für das Sekretariat konnte ich die Schülerschaft schnell kennenlernen, bevor ich das Freistundenzimmer übernommen habe. Dadurch wurden mir auch die alltäglichen schulischen Abläufe nähergebracht, wie zum Beispiel der Umgang mit verspäteten oder erkrankten Schülerinnen und Schülern. Auch bei Veranstaltungen, wie dem Halloween-Fest oder dem alljährlichen Frühlingsfest, durfte ich Aufgaben übernehmen und sogar Elterngesprächen sowie Dienstberatungen beiwohnen.

Besonders viel Freude bereiten mir die zahlreichen Hospitationen in unterschiedlichen Klassen, Fächern und bei verschiedenen Lehrkräften. Dabei unterstütze ich die Lernenden bei Aufgaben und individuellen Schwierigkeiten. Der Austausch mit den Schülerinnen und Schülern ist mir dabei besonders wichtig, da ich als FSJlerin Themen und Probleme ins Kollegium einbringen kann, um eine bestmögliche Lernatmosphäre für alle zu schaffen. Neue Akzente konnte ich auch im Freistundenzimmer setzen, beispielsweise durch die „Frage des Tages“ oder die Hausaufgabenbetreuung, die mir viele Möglichkeiten bieten, mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen. Zudem durfte ich eigene Projekte, wie beispielsweise die AG „Starkes Ich“, umsetzen. Darüber hinaus arbeite ich in der Arbeitsgruppe „Schule am Limit“ mit, um gemeinsam mit dem Kollegium neue Wege zu entwickeln, wie auf Störungen und Gewalt im Schulalltag angemessen reagiert werden kann.

Gerade die intensive Auseinandersetzung mit diesen Themen, die im Schulalltag allgegenwärtig sind, hat mir gezeigt, welche Herausforderungen künftig auf den Lehrerberuf zukommen. Deshalb bin ich sehr glücklich und dankbar, diese Erfahrungen bereits vor einem möglichen Lehramtsstudium sammeln zu dürfen und herauszufinden, ob ich diesen Anforderungen gewachsen bin.

Insgesamt fühle ich mich an der Apollonia-von-Wiedebach-Schule sehr wohl. Besonders meine Praxisanleitung, aber auch das gesamte Kollegium, unterstützen mich tatkräftig und haben stets ein offenes Ohr für mich. Der Austausch mit ihnen bereichert mich sehr und bestärkt mich in meinem weiteren Weg.

Magdalena